Mit den Oldies Richtung Norden – Start unseres Charity-Abenteuers
Am 19.02.2026 sind wir planmäßig von der Fähre in Helsinki angekommen. Kaum festen Boden unter den Rädern, begann der operative Teil: Fahrzeuge von den Hängern abladen, Ausrüstung checken – und dann Start in unser Charity-Abenteuer Richtung Lappland.
Ein besonderer Dank gilt dem Toyota-Händler am Flughafen Helsinki, der uns unterstützt, indem wir unsere Zugfahrzeuge inklusive Anhänger bei ihm abstellen dürfen. Solche Partnerschaften machen ein Projekt wie dieses erst möglich.
Der BMW bekam noch die nötigen Spikes – bei diesen Bedingungen kein „Nice-to-have“, sondern Pflicht. Danach hieß es: Kurs Nord.
Erste Etappe: 300 Kilometer bis Jyväskylä
Erstes Ziel: Jyväskylä, rund 300 Kilometer entfernt. Für moderne Fahrzeuge Routine – für unsere beiden Oldtimer eine echte Bewährungsprobe.
Die gute Nachricht: Beide Fahrzeuge haben die erste Etappe ohne größere Probleme gemeistert. Ein starkes Zeichen gleich zu Beginn.
Übernachtet haben wir im Hotel Verso. Das Haus selbst überzeugt, die Anfahrt mit dem Auto ist etwas komplex. Dafür bietet die trockene Tiefgarage mit direktem Zugang ideale Bedingungen – perfekt, um die Fahrzeuge nach der Winterfahrt wieder etwas aufzuwärmen
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Zweite Etappe: Sonne, Schnee und Rallye-Geschichte
Am nächsten Tag startete die zweite lange Etappe – bei strahlendem Sonnenschein und klarer, kalter Luft. Ziel: Oulu.
Wenn man schon in Jyväskylä ist, darf ein kurzer Abstecher nicht fehlen:
Ein Stopp beim Toyota Gazoo Racing World Rally Team gehört hier quasi zum Pflichtprogramm. Ein schnelles Foto – dann ging es weiter Richtung Äänekoski.
Die Strecke führt durch eine beeindruckende Winterlandschaft. Verschneite Wälder, klare Sicht, knackige Temperaturen. Die Straßen sind winterlich, aber mit Spikes sehr gut befahrbar. Die Fahrer haben sichtlich Freude – genau für solche Bedingungen wurden diese Fahrzeuge gebaut.
Ankunft in Oulu – minus 15 Grad und eine Stadt unter der Stadt
Am späten Nachmittag erreichen wir Oulu – bei rund minus 15 Grad. Die Stadt trägt 2026 den Titel Europäische Kulturhauptstadt, und sie zeigt bereits jetzt bemerkenswerte Organisation: Wie schon in Jyväskylä sind auch hier die Fußgängerzonen vollständig schnee- und eisfrei. Konsequente Winterlogistik – beeindruckend umgesetzt.
Die Tiefgarage des Hotels war leider bereits voll. Stattdessen parken unsere Oldtimer in einer der großen zentralen Stadtgaragen – bei angenehmen 15 Grad Innentemperatur. Ein Erlebnis für sich: Diese weitläufige Garage unterkellert praktisch die gesamte Innenstadt. Solche Dimensionen sieht man nicht alle Tage.
Nach einem langen Fahrtag bleibt noch Zeit für ein gemeinsames Abendessen – dann klingt der Tag ruhig aus.
Morgen geht es weiter Richtung Norden.
Lappland wartet.